
Die Parfümeriekette Pieper kämpft sich weiter aus der Insolvenz. Das Verfahren in Eigenverwaltung ist jetzt planmäßig eröffnet worden. Der Betrieb in den Filialen etwa in Dinslaken, Wesel, Kamp-Lintfort und Moers läuft dabei wie gewohnt weiter. Auch die Gehälter werden weiter gezahlt. Pieper hatte im November den Antrag auf Insolvenz gestellt. Das Unternehmen zeigt sich seitdem über den bisherigen Verlauf optimistisch. Es hat in NRW insgesamt 120 Filialen. Lediglich zwei in Oberhausen und Oldenburg werden geschlossen. Laut Pieper war das aber unabhängig vom Insolvenzverfahren geplant.
Finanzielle Schieflage u.a. durch Konsumrückgang
Das Unternehmen soll nachhaltig saniert und für die Zukunft neu aufgestellt werden. Es arbeitet mit externen Experten zusammen, um Strukturen und Prozesse zu prüfen. Auch eine Zusammenarbeit mit externen Investoren steht zur Diskussion. Pieper hatte im letzten November Insolvenz angemeldet. Die Parfümeriekette hatte in der Coronazeit deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Danach schien es zunächst aufwärts zu gehen. Allerdings kämpfte Pieper weiter mit einem Konsumrückgang bei deutlich gestiegenen Kosten etwa für Energie.