
In Dinslaken ist die Zukunft der Schulsozialarbeit massiv gefährdet. Weil die Stadt auf strengem Sparkurs ist, drohen hier Kürzungen. Eine Online-Petition sammelt deshalb Unterschriften für eine Rettung der wichtigen Betreuungshilfen. Innerhalb kurzer Zeit haben schon über 200 Menschen online unterschrieben. Bemerkenswert ist laut der Initiatorin, dass sich auch die Schulkinder selbst aktiv in die Öffentlichkeit einbringen. Mit einem Schreiben kämpfen sie für ihre Schulsozialarbeiter. Hier geht es zur Petition.
Kinder im Alltag auffangen
In der Petition wird betont, dass die Schulsozialarbeit für die Schüler weit mehr ist als nur ein ergänzendes Angebot. Die Fachkräfte dienen als feste Vertrauenspersonen und sind oft die erste Anlaufstelle bei Problemen. Egal ob es um Konflikte in der Klasse, Mobbing, familiäre Belastungen oder persönliche Krisen geht - die Schulsozialarbeit fängt die Kinder im Alltag auf. Hinter jeder Unterschrift stehe daher die Sorge, dass diese wichtigen Hilfsangebote bald wegbrechen könnten.
Finanziell nicht mehr zu stemmen
Die Zukunft der Schulsozialarbeit ist heute auch Thema im Dinslakener Schulausschuss. Das Problem: Die Stadt befindet sich in der Haushaltssicherung. Sie kann zwar auf Fördermittelt des Landes für die Schulsozialarbeit hoffen. Voraussetzung dafür ist aber ein Eigenanteil, für den wie in den vergangenen Jahren das Geld fehlt. Über den Haushalt entscheidet am Ende der Kreis als Aufsichtsbehörde. Und selbst wenn die Förderung klappt, deckt sie nicht den aktuellen Umfang. Hier geht es zur Stellungnahme der Stadt.