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Politik und Stahlkonzerne beraten beim "Stahlgipfel"
© Ralf Rottmann/ Funke Foto Services
ThyssenKrupp Duisburg. Blick auf das Stahlwerk und die Kokerei von ThyssenKrupp am Montag den 27. Januar 2025 in Duisburg Alsumer Berg.
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Politik und Stahlkonzerne beraten beim "Stahlgipfel"

Um die Krise in der Branche zu beenden wird etwa über eine Industriestrompreis gesprochen. Die IHK Niederrhein fordert etwa mehr staatliche Aufträge für grünen Stahl aus Duisburg.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.11.2025 05:54

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Die Stahlindustrie ist heute Thema im Kanzleramt. Politik und Vertreter der Branche wollen beim sogenannten "Stahlgipfel" über Lösungen aus der aktuellen Krise zu beraten. Dazu gehören Entlastungen seitens der Politik, wie zum Beispiel einen Industriestrompreis ab 2026 oder ein Import-Stopp für russischen Stahl oder billig Stahl aus China. Die IHK Niederrhein fordert etwa mehr staatliche Aufträge für grünen Stahl aus Duisburg. Thyssen Steel hatte im Vorfeld des Gipfels für Unruhe gesorgt. Das Unternehmen will aus dem Branchenverband (Wirtschaftsvereinigung Stahl) austreten, um Geld zu sparen - aus Sicht der Politik ein katastrophales Zeichen.

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Thyssenkrupp will Tausende Jobs abbauen

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Deutschlands Stahlindustrie insgesamt leidet unter einer schwachen Nachfrage und klagt über hohe Kosten. Thyssenkrupp hat bereits einen von vier Hochöfen in Duisburg außer Betrieb genommen und will Tausende Jobs abbauen. Eine Studie der Uni Mannheim zeigt, dass eine Verlagerung der heimischen Stahlproduktion ins Ausland Deutschland im Krisenfall bis zu 50 Milliarden Euro kosten könnte. Konkret: Wenn große Stahlexporteure wie etwa China aufgrund von geopolitischen Konflikten oder Lieferkettenproblemen ihre Ausfuhren nach Europa reduzieren, müssten Branchen wie die Bauwirtschaft, der Maschinenbau oder die Autobranche erheblich mehr Geld für Stahl bezahlen. Deutschlandweit sind mehr als 600.000 Jobs von der Stahlindustrie abhängig.

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