
Die Kreispolizei Kleve führt heute einen großen Kontrolltermin durch. Die Beamten konzentrieren sich auf die Strecken, die Berufspendler nutzen. Besonders die Routen in die Niederlande stehen im Mittelpunkt. Polizeidirektor Tim Probst leitet den heutigen Einsatz. Er sagt, die Polizei will zeigen, dass sie auch zu ungewöhnlichen Zeiten genauer hinschaut. Die Kontrollen finden flächendeckend im Mittel- und Nordkreis statt. Unterstützung kommt von der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei und dem Technischen Hilfswerk. Auch Mitarbeiter des Kreises Kleve und des Landesbetriebes Straßen NRW helfen mit.
Landrat Christoph Gerwers war heute früh persönlich in Emmerich vor Ort. Er hat sich selbst ein Bild von den Kontrollen gemacht. Gerwers zeigt sich erschrocken über das Verhalten vieler Autofahrer. Zu viele Verkehrsteilnehmer gehen hohe Risiken ein, um vermeintlich Zeit zu sparen. Dabei missachten sie oft die Verkehrsvorschriften. Außerdem fahren immer noch viele unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Der Landrat betont, dass es nicht um Abzocke geht. Das Ziel ist, die Straßen für alle sicherer zu machen. Wenn Aufklärungskampagnen nicht helfen, muss es über Bußgelder und Fahrverbote gehen.