
Heute lädt der Kirchenkreis Dinslaken wieder zur Pop-Up-Hochzeit nach Voerde-Götterswickerhamm ein. Ab 14 Uhr stehen rund 20 Pfarrerinnen und Pfarrer bereit. Geheiratet werden kann im Garten, am Rhein oder in der Kirche. Jede Zeremonie ist individuell gestaltbar. Live-Musik gehört auch diesmal dazu – auf Wunsch gibt es sogar Songs nach Wahl. Neu in diesem Jahr ist ein Tattoo-Künstler, der Partner-Tattoos direkt vor Ort anbietet. Außerdem können sich Paare Blumensträuße mitnehmen. Wer möchte, kann sich im Vorfeld anmelden – muss aber nicht. Spontan vorbeikommen ist ausdrücklich willkommen. Rund 15 Minuten vor der Trauung gibt es ein persönliches Gespräch, die Zeremonie selbst dauert etwa 30 Minuten. Willkommen sind alle Paare – egal welcher Konfession oder Religion. Auch gleichgeschlechtliche Paare können mitmachen. Wer evangelisch ist, kann sich den Segen als kirchliche Hochzeit eintragen lassen. Die Pop-Up-Hochzeit ersetzt dabei nicht die standesamtliche Trauung. 2024 hat die Aktion in Voerde Premiere gefeiert – damals haben fast 100 Paare mitgemacht.
Pop-Up-Hochzeit in Rumeln-Kaldenhausen – Kirchenkreis Moers ist erstmals dabei
Auch der Kirchenkreis Moers macht in diesem Jahr mit. In Rumeln-Kaldenhausen startet die Pop-Up-Hochzeit bereits um 12 Uhr. Den Segen gibt es dort im Grünen, in der Kirche oder im festlich geschmückten Gemeindehaus. Auch hier ist eine Anmeldung möglich, aber kein Muss. Die Aktion trägt den Namen „Einfach heiraten" und läuft in diesem Jahr erstmals bundesweit. An über 350 Orten in ganz Deutschland finden heute gleichzeitig solche Trauungen statt. 2024 war Voerde noch einer der wenigen Standorte – damals bundesweit mit deutlich weniger Beteiligung. Seitdem ist die Aktion erheblich gewachsen. Beide Kirchenkreise – Dinslaken und Moers – setzen auf das gleiche Prinzip: Heiraten ohne großen Aufwand, aber mit echtem Moment. Gäste dürfen die Paare in beliebiger Zahl begleiten. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mehr Infos möchte, findet sie direkt bei den jeweiligen Kirchenkreisen online.