
In Voerde-Friedrichsfeld soll ein altes Schulgebäude wiederbelebt werden. Es liegt seit vielen Jahren ungenutzt am Ende der Wilhelmstraße in einem Waldstück. Drei Voerder planen hier laut NRZ eine private Realschule. Geführt werden soll sie von einem Trägerverein. Dafür muss nicht nur das dreigeschossige Gebäude aufwändig saniert werden. Geplant sind auch ein naturwissenschaftlicher Anbau und eine neue Turnhalle. Eine Bauvoranfrage an die Stadt wurde schon gestellt. Die Kosten könnten über Landeszuschüsse und Sponsoren gestemmt werden.
Wer steckt hinter dem Projekt – und was ist geplant?
Bei dem Investoren-Trio handelt es sich um den Eigentümer Georg Schneider junior, seinen Vater Georg und Jürgen Albri, schreibt die Zeitung. Sie bringen Erfahrungen mit Bauvorhaben und Schulbehörden mit. Die drei Initiatoren planen eine zweizügige Realschule. Für den Start bräuchten sie mindestens 17 Anmeldungen. Der Vorteil der privaten Realschule sind kleinere Klassen. Außerdem bekämen die Voerder dann wieder eine größere Wahlmöglichkeit bei den weiterführenden Schulen. Die Eltern müssten für den Schulbesuch Beiträge zahlen – gestaffelt nach Einkommen.