
Noch vor einem Jahr schlossen viele Läden in Duisburg-Meiderich schon am frühen Abend. Händler hatten Angst vor Überfällen, Drogenhandel und Jugendbanden. Die Fußgängerzone rund um die Von-der-Mark-Straße galt bundesweit als Problemviertel. Jetzt berichten Händler und Polizei: Es ist deutlich ruhiger geworden. Mehr Polizeipräsenz und Kontrollen hätten Wirkung gezeigt, schreibt die WAZ. Viele Menschen fühlen sich wieder sicher. Überfälle und offene Drogendeals sind deutlich seltener.
Straße noch nicht ganz frei von Überfällen
Ganz sorgenfrei ist Meiderich aber noch nicht. Leerstehende Läden prägen weiter das Bild und drücken auf das Sicherheitsgefühl – besonders abends. Die Polizei stuft das Viertel deshalb weiterhin als Kriminalitätsschwerpunkt ein, spricht aber von einer stabilisierten Lage.