
Zwei Scheinfirmen in Dinslaken und Kamp-Lintfort sollen eine Rolle bei groß angelegtem Drogenhandel gespielt haben. Aktuell steht ein 43-Jähriger vor dem Duisburger Landgericht. Er soll bei drei Geschäften mit tonnenweise Kokain Regie geführt haben, schreibt die NRZ. Eine Lieferung sollte etwa nach Dinslaken gehen. Offiziell sollten Sperrholzplatten in den Container sein. Entdeckt wurden bei Kontrollen im chilenischen Hafen über 2100 Kilo Kokain.
Weitere Ladung getarnt mit 1600 Säcken Mais
Auch eine Lieferung von 60 Kilo Kokain erreichte die Scheinfirma in Kamp-Lintfort nicht mehr. Sie waren durch ein Geschäft mit 1600 Säcken Mais getarnt worden sein. Kolumbianischen Behörden entdeckten die Drogen noch vor der Verschiffung. Versteckt waren sie im Container-Rahmen. Für den Prozess stehen bis in den Mai noch fünf Verhandlungstage an. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.