
Im Prozess um den Mord in Hamminkeln-Dingden gab es die ersten Plädoyers. Zwei junge Bocholter sollen vergangenen Juni einen 61-Jährigen in seiner Wohnung brutal getötet haben. Ihnen wird gemeinschaftlicher Mord aus Habgier vorgeworfen. Ein dritter Angeklagter soll beteiligt gewesen sein. Laut NRZ forderte die Staatsanwaltschaft für ihn acht, für die anderen beiden zwölf Jahre Haft. Einer der Verteidiger plädierte dagegen auf Totschlag und verlangte eine mildere Strafe. Zuvor hatte eine Expertin ein Urteil nach Jugendstrafrecht empfohlen.
Hamminkelner starb durch Strangulation
Auch die Anwältin der Nebenklägerinnen, die Schwester und Mutter des Opfers, schloss sich den Forderungen der Staatsanwältin an, schreibt die Zeitung. Der 61-jährige Hamminkelner war durch Strangulation gestorben. Er war außerdem getreten und niedergeschlagen worden. Laut Anklage sollen die Bocholter vorgetäuscht haben, bei dem Treffen gehe es um Kokain und sexuelle Handlungen. Ein vierte Tatverdächtiger konnte erst später festgenommen werden. Der Prozess gegen ihn steht noch aus. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.