
Ein tragischer Todesfall im Duisburger Innenhafen gibt weiter Rätsel auf. Gestern war ein Mann nahe der Fußgängerbrücke an der Marina ins Wasser gesprungen. Trotz Großeinsatz konnte er nicht mehr gerettet werden. Zunächst war auch seine Identität unklar. Die Polizei gab jetzt bekannt, dass es sich um einen 30-Jährigen handelt. Demnach hatte er eine Absperrung überwunden, um über die Kaimauer ins Wasser zu gelangen. Rettungskräfte, Taucher und auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchten das Wasser ab. Nach rund 40 Minuten konnte der Mann aber nur noch leblos geborgen werden.
Hintergründe sind weiter unklar
Medien berichten von einem vorausgegangenen Streit nahe des Stadthistorischen Museums. Die Polizei bestätigt, dass es wenige Minuten vor dem Sprung ins Wasser einen Angriff auf einen 60-jährigen Fußgänger gab. Der ereignete sich im Bereich der Niederstraße. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Er kam mit Rettungswagen ins Krankenhaus. Ein Zusammenhang beider Vorfälle werde aber noch geprüft.