
Die RVR-Ranger sind im Kreis Wesel jetzt auch mit dem Kajak unterwegs. Auf der Lippe kontrollieren sie vom Wasser aus die Einhaltung der Naturschutzregeln. Gleichzeitig wollen sie mit Kanufahrern und anderen Ausflüglern ins Gespräch kommen und sie dabei über sensible Uferbereiche informieren. Acht Ranger wurden dafür speziell geschult. Die beiden neuen Kajaks sind gestern auf die Namen „Biber“ und „Seeadler“ getauft worden. Der Einsatz von Rangern im Kajak ist in NRW bisher einzigartig. Die Kontrollen auf der Lippe sollen nur der Anfang sein, später sollen auch weitere Gewässer wie die Ruhr oder Seen im RVR-Gebiet dazukommen.
Ranger-Projekt ist kreisweit großer Erfolg
Seit rund sieben Jahren sorgen Ranger des RVR für den Schutz der Natur im Kreis Wesel. Dabei sind sie vor allem in den Rhein- und Lippeauen unterwegs. Wie wichtig ihre Arbeit ist, zeigen etwa Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Da gab es insgesamt 6.700 Kontakte - etwa mit Spaziergängern, Hundebesitzern, Radfahrern oder Anglern. Über 770 Mal führten die Ranger Aufklärungsgespräche. Dabei ging es zum Beispiel um die Leinenpflicht oder um Betretungsverbote. Mittlerweile gibt es auch ein Rangerprojekt, bei dem Kreis Wesel mit den Forstbetrieben zusammenarbeitet. Das hat vor allem unsere Wälder im Kreis Wesel im Visier.