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Ranger im Kreis Wesel verzeichnen Rekord an Kontakten
© Foto : Arnulf Stoffel / Funke Foto Services
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Ranger im Kreis Wesel verzeichnen Rekord an Kontakten

Die Natur im Kreis Wesel ist gefragt wie nie. Das zeigt der neue Ranger-Jahresbericht.

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Im Kreis Wesel sorgen Ranger des RVR für den Schutz der Natur. Wie wichtig ihre Arbeit ist, zeigt jetzt auch der aktuelle Jahresbericht. Demnach kommt es 2025 zu insgesamt 6.700 Kontakten – etwa mit Spaziergängern, Hundebesitzern, Radfahrern oder Anglern. Das sind über 2.000 mehr als im Jahr davor. Die Menschen im Kreis zieht es also weiter verstärkt in die Natur. 772 Mal führen die Ranger Aufklärungsgespräche. Dabei geht es zum Beispiel um die Leinenpflicht oder um Betretungsverbote. 64 Einsatztage kommen im vergangenen Jahr zusammen. Dabei legen die Ranger über 6.700 Kilometer zurück.

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Hundehalter im Kreis Wesel oft im Fokus

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Probleme gibt es in den Schutzgebieten zum Beispiel nach wie vor mit Hundehaltern. Etwa jedes dritte Aufklärungsgespräch führen die Ranger mit ihnen. Meistens geht es darum, den Hund anzuleinen. Die meisten Begegnungen kommen erneut am Orsoyer Rheinbogen zusammen. Hier gibt es auch viele Kontakte mit Radfahrern. Diese Besuchergruppe zeigt sich aber offenbar einsichtiger. Aufklärung ist da deutlich seltener nötig. Die Ranger kümmern sich vor allem um den Schutz der Rheinaue und der Lippeaue.

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Angler und Ausblick für die Ranger in Wesel

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Auch Angler bekommen häufig Besuch von den Rangern. Sie kontrollieren dort die Angelscheine, wenn sich jemand abseits der Wege im Schutzgebiet aufhält. Verwarngelder sprechen die Ranger nicht selbst aus. Bei einem Verstoß nehmen sie die Personalien auf. Die Ahndung übernimmt dann der Kreis Wesel. In diesem Jahr sorgt zudem die Ansiedlung weiterer Seeadler-Paare in der Region für zusätzliche Aufklärungsarbeit, etwa auf Weseler Gebiet. Die Naturschutzgebiete Dingdener Heide und Kaninchenberge betreuen inzwischen die Ranger von Wald und Holz NRW. An Sonntagen ist der Besucherdruck entlang des Rheins besonders hoch. Der RVR empfiehlt, das Ranger-Projekt im Kreis Wesel fortzusetzen.

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