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Raser auf A59 erhält Haftstrafe nach tödlichem Unfall
© Hans Blossey - www.blossey.eu
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Raser auf A59 erhält Haftstrafe nach tödlichem Unfall

Ein 33-Jähriger muss nach einer Todesfahrt auf der A59 ins Gefängnis. Zwei Menschen starben bei dem Aufprall mit Tempo 210.

Veröffentlicht: Freitag, 14.11.2025 04:46

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Ein 33-jähriger Duisburger erhält nach einem tödlichen Unfall auf der A59 eine Haftstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten. Der Mann fuhr in der Nacht zum 18. April mit Tempo 210 auf einen Kleinwagen auf. Auf dem Abschnitt waren nur 100 erlaubt. Der Wagen vor ihm hatte keine Chance. Ein 43-Jähriger und seine 80 Jahre alte Mutter starben noch an der Unfallstelle. Das Gericht spricht von einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft war zu Beginn von Mord ausgegangen, nahm den Vorwurf aber im Prozess zurück. Für die Richter lag kein Tötungsvorsatz vor.

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Der Fahrer kam zuvor von einer Geburtstagsfeier und stand unter Alkohol und Kokain. Er saß am Steuer eines 450-PS-Audi, der auf seine Mutter zugelassen war. Einen Führerschein hatte er nicht. Sein eigenes Auto wurde beim Aufprall schwer beschädigt. Rettungskräfte befreiten ihn lebensgefährlich verletzt aus dem Wrack. Das Gericht sagt, der Mann habe geglaubt, seine Hochgeschwindigkeitsfahrt bleibe folgenlos. Dieser Glaube sei jedoch fatal gewesen. Der Mann muss jetzt die Haftstrafe antreten.

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