
Der Rat in Neukirchen-Vluyn hat sich für zusätzliche Mittel für das Freizeitbad entschieden. 100.000 Euro stehen nun für Planungen und Gutachten bereit. 24 Ratsmitglieder haben dafür gestimmt, 12 dagegen. Die CDU hatte den Antrag gestellt. Sie befürchtet, dass keine Fortschritte beim Erhalt des Bades gemacht werden. Die Christdemokraten wollten ursprünglich sogar 250.000 Euro einstellen. Das Geld hat einen Sperrvermerk und kann nur für bestimmte Zwecke verwendet werden. Externe Fachplaner sollen eine Lösung für den Fortbestand entwickeln.
Kämmerin Margit Ciesielski sieht den Bedarf für das zusätzliche Geld nicht. Sie gibt sich "etwas fassungslos" über die Entscheidung, schreibt die NRZ. Die Stadt befindet sich gerade in der Haushaltskonsolidierung. Drei Sanierungsvarianten hat die Verwaltung bereits aufgezeigt. Auch mit Sperrvermerk belastet die Summe den Haushalt. Die Kämmerin setzt auf Fördermittel vom Bund. SPD und Grüne haben trotzdem für den CDU-Antrag gestimmt. Sie wollen einen Plan B in der Schublade haben.