
In Xanten wird es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Die hohe Nachfrage lässt Miet- und Kaufpreise weiter steigen. Mit einem neuen Konzept möchte die Stadt entgegenwirken. Heute soll es vom Rat abgesegnet werden. Profitieren sollen etwa Familien mit wenig Einkommen, ältere Menschen oder Alleinerziehende. Geplant ist unter anderem eine Schnittstelle, die zwischen Vermietern und Wohnungssuchenden vermittelt. Außerdem soll sie Betroffenen unterstützen, Hilfen für Umzug, Möbel oder Renovierung zu beantragen.
Zusammenarbeit mit Caritas und Diakonie
Für das neue Konzept arbeitet die Stadt mit Caritas und Diakonie zusammen. Es ist erstmal auf drei Jahre angelegt. Zu den Aufgaben der Xantener Verwaltung gehören zum Beispiel die Sondierung des Wohnungsmarktes, Vertragswesen und Zuschüsse. Noch in diesem Jahr sollen die ersten drei Haushalte in neue Wohnungen vermittelt werden können. Insgesamt wird in den nächsten zweieinhalb Jahren mit Kosten von mehr als 100tausend Euro gerechnet.