
Der RE5 zwischen Wesel, Köln und Koblenz bleibt ein Sorgenkind. Auch im vergangenen Jahr gehörte er zu den unpünktlichsten Zügen. Nicht einmal jede zweite Verbindung fuhr nach Fahrplan. So steht es laut dpa in den vorläufigen Zahlen des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW. Negativspitzenreiter ist demnach der RE2 zwischen Düsseldorf, Essen und Osnabrück. Hier lag die Verspätungsquote bei 58 Prozent. Außerdem schneiden RE4, RE7 und RE11 besonders schlecht ab.
Mehr Lokführer sorgen für weniger Ausfälle
Im NRW-Regionalverkehr setzt sich insgesamt der Abwärtstrend bei der Pünktlichkeit fort. 28 Prozent der S-Bahnen und Regionalzüge hatten letztes Jahr Verspätung. Das ist der höchste Wert seit Jahren. Als Hauptgrund sieht die Branche das marode Schienennetz. Weil die Modernisierung Zeit braucht, sei kurzfristig auch nicht damit zu rechnen, dass die Pünktlichkeit der Bahn in NRW besser werde. Einen Lichtblick gibt es: Der Lokführermangel ist weitgehend behoben. Die Zahl der Zugausfälle ging erstmals seit langem zurück.