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Rechtsausschuss soll Klarheit im Giftmüll-Skandal schaffen
© Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services
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Rechtsausschuss soll Klarheit im Giftmüll-Skandal schaffen

Offene Fragen zu illegaler Giftmüll-Entsorgung sollen nun im Landtag beantwortet werden. Anwohner fordern klare Antworten und Schutz für die Umwelt.

Veröffentlicht: Montag, 10.11.2025 15:11

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Im Kreis Wesel wächst der Druck im Fall möglicher Giftmüll-Entsorgungen. Der SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider schaltet jetzt den Rechtsausschuss des Landtags ein. Er will wissen, wie gefährlich die Ablagerungen wirklich sind. Hintergrund sind Razzien gegen Umweltkriminalität auch in Kamp-Lintfort und Schermbeck. Dabei ging es um tonnenweise illegal entsorgten Abfall und gefälschte Dokumente. Schneider wirft den zuständigen Ministern in Düsseldorf mangelnde Aufklärung vor. Anwohner fordern auch Antworten – vor allem zum Schutz des Grundwassers. Am 12. November soll der Landtag über den Fall beraten.

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Rechtsausschuss prüft Risiken und Maßnahmen

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Der Rechtsausschuss soll nun klären, welche Behörden zuständig sind und wie weitreichend die Gefahren für Mensch und Umwelt tatsächlich sind. Dabei geht es auch darum, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und welche noch geplant sind. Experten sollen prüfen, ob Trinkwasser oder Böden belastet sein könnten, und die Ergebnisse sollen transparent gemacht werden. Ziel ist es, Unsicherheiten bei Anwohnerinnen und Anwohnern zu beseitigen und künftige Risiken durch illegale Ablagerungen besser zu verhindern.

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