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Rheinberg warnt vor Badeverbot am Rhein
© Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Service
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Rheinberg warnt vor Badeverbot am Rhein

In Rheinberg missachten immer wieder Menschen das Badeverbot im Rhein. Das kann tödlich enden.

Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 14:29

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In Rheinberg warnt die Stadt eindringlich davor, im Rhein baden zu gehen. Offenbar zeigen sich einige immer wieder uneinsichtig – und das trotz kreisweitem Verbot. Vor allem am Fähranleger wurden schon mehrfach Schwimmer gesehen. Zusammen mit der Wasserschutzpolizei kontrolliert das Rheinberger Ordnungsamt deshalb regelmäßig die Uferbereiche. Wer gegen das Badeverbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Vor allem aber riskiert er sein Leben. Strömung und Schiffssog sorgen für akute Lebensgefahr.

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Badeverbot im Kreis Wesel – schon Waten ist verboten

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Der Kreis Wesel hatte erst vor wenigen Wochen ein Badeverbot eingeführt. Schon das Waten und das mehr als knöcheltiefe Betreten des Wassers gehört dazu. Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter betont, dass das Verbot keine Schikane sei, sondern einzig dem Schutz von Menschenleben diene. Er appelliert besonders an Eltern, Kinder vom Wasser fernzuhalten. Schon das Abkühlen der Beine kann durch plötzliche Unterströmungen innerhalb weniger Sekunden zur tödlichen Falle werden.

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Rhein-Badeverbot – Zahlen belegen die Gefahr

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Dass die Gefahr real ist, zeigen aktuelle Zahlen. Allein im Juni 2026 sind bundesweit 99 Menschen beim Baden in Flüssen und Seen ertrunken. Der Rhein gilt dabei als besonders tückisch. Starke Strömungen und der Sog vorbeifahrender Schiffe machen ihn selbst im flachen Uferbereich gefährlich. Das gilt nicht nur für Schwimmer – sondern auch für alle, die nur kurz die Füße ins Wasser halten. Die Wasserschutzpolizei und die Kreispolizeibehörde Wesel sind bei den Kontrollen eng eingebunden. Die Stadt Rheinberg kündigt an, die Kontrollen auch weiterhin fortzusetzen.

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