Rheindurchstich von ZEELINK

Heute wurde bei Kaiserwetter der 525 Meter lange Düker getauft, mit dem die Gaspipeline ZEELINK den Rhein durchquert hat. Er hat um 17 Uhr 13 das rechte Rheinufer bei Ork erreicht. Der Bau der 216 Kilometer langen Leitung ist Voraussetzung für die Umstellung von L-Gas (Low calorific gas) auf das ergiebigere H-Gas.

© Sebastian Falke, Radio KW

Es war Kaiserwetter bei der Dükertaufe heute mittag in Rheinberg. Der Düker ist 525 Meter langer Rohrleitungsabschnitt mit dem die Gaspipeline ZEELINK zur Stunde den Rhein von Borth in Richtung Voerde - Ork durchquert. Er hat das rechte Rheinufer um 17 Uhr 13 erreicht. Die Seilwinde hatte eine Zugkraft von 200 Tonnen. Die Leitung ist dreieinhalb Meter unter der Flußsohle verlegt. Das Rohr hat eine 19,5 mm dicke hochfeste Stahlummantelung, darum zusätzlich mit 4mm Kunststoff und darum nochmal mit 26 Zentimenter Beton umhüllt. Die Rheinunterquerung war die größte Herausforderung der Zeelink - Pipeline.

Der Düker vor dem Rheindurchstich© Sebastian Falke, Radio KW
Der Düker vor dem Rheindurchstich
© Sebastian Falke, Radio KW

Vier Millionen Euro kostet alleine der Düker, 660 Millionen die gesamte Pipeline. Der Bau der 216 Kilometer langen Leitung ist Voraussetzung für die Umstellung von L-Gas (Low calorific gas) auf das ergiebigere H-Gas. Die soll im Spätsommer 2021 für große Teile Düsseldorfs erfolgen. Zeelink soll allerdinsg schon im März 2021 fertig sein. Das Projekt liegt im Zeit- und Kostenplan.


Eine Seilwinde mit 200 Tonnen Zugkraft zog den Düker unter dem Rhein durch.© Sebastian Falke, Radio KW
Eine Seilwinde mit 200 Tonnen Zugkraft zog den Düker unter dem Rhein durch.
© Sebastian Falke, Radio KW

Auf der 216 Kilometer langen Strecke werden 12000 Rohre verlegt, die mit insgesamt 40 Kilometern Schweißnähten verbunden sind. Es werden 100tausend Tonnen Stahl verbaut. Alle 10 - 15 Kilometer gibt es Vorrichtungen, um die Leitung für eventuelle Wartungsarbeiten zu überbrücken.


525 Meter lang, 1050 Tonnen schwer© Sebastian Falke, Radio KW
525 Meter lang, 1050 Tonnen schwer
© Sebastian Falke, Radio KW

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