
Die Ruhrtriennale endet am 20. September und zieht eine positive Bilanz. Nach Angaben der Veranstalter sind die kostenpflichtigen Angebote zu 93 Prozent ausgelastet. Bislang hat das Festival rund 109.000 Besuche gezählt. Rund 45.000 Karten sind für Vorstellungen und andere Veranstaltungen ausgegeben worden. Dazu kommen etwa 64.000 Besuche bei kostenlosen Angeboten. Allein die Ausstellung „Unheimliche Verschiebungen“ von Urbane Künste Ruhr verzeichnet bislang 36.600 Besuche. Sie läuft noch bis zum 4. Oktober. Deshalb rechnen die Veranstalter am Ende mit insgesamt rund 122.000 Besuchen.
Ruhrgebiet erlebt hohe Nachfrage bei der Ruhrtriennale
Besonders gefragt sind Produktionen wie „Rebel Rebel“ mit Musik von David Bowie und „Balkan Erotic Epic“ von Marina Abramović. Für „Rebel Rebel“ hat die Ruhrtriennale drei zusätzliche Vorstellungen angesetzt. Auch diese Termine sind innerhalb kurzer Zeit ausverkauft gewesen. Viel Interesse gibt es außerdem an „Siddhartha“, „Deutscher Herbst“ und dem Tanzabend „BREL“. Erstmals hat das Festival kostenlose Probenbesuche für Menschen unter 30 Jahren angeboten. Die verfügbaren Karten für diese U30-Previews sind schnell vergriffen gewesen. Insgesamt umfasst die Ruhrtriennale 2026 rund 120 Veranstaltungen in Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen und Gladbeck. Rund 600 Künstlerinnen und Künstler aus 45 Ländern beteiligen sich am Festival.