
Der Kreis Wesel ist bei dem Unwetter gestern noch vergleichsweise glimpflich davon gekommen. 16 Mal musste die Feuerwehr raus, weil Keller voll gelaufen waren. In Moers-Hülsdonk waren auch mehrere Straßen kurzfristig geflutet. Hier mussten die Abläufe gereinigt werden, danach war wieder alles frei. Zu einer längeren Sperrung kam es dagegen an der Unterführung Orsoyer Allee. 15 Mal musste die Feuerwehr außerdem kreisweit Sturmschäden beseitigt werden - wie dicke Äste oder umgestürzte Bäume. Einsätze gab es etwa in Hamminkeln, Kamp-Lintfort oder Neukirchen-Vluyn.
Regen verwandelte Parookaville in Wasserschlacht
In Hünxe war laut Feuerwehr auch ein Strommast am Bergschlagweg betroffen. Der Energieversorger musste deshalb miteingeschaltet werden. Allein hier dauerte der Einsatz eineinhalb Stunden. Auch im benachbarten Duisburg meldet die Feuerwehr rund 30 Einsätze. Ähnlich wie bei uns ging es um vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume. Und in Weeze verwandelte der Starkregen das Parookaville-Festival in eine Wasserschlacht. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Menschen wurden bei keinem der Einsätze verletzt.