
Regenbogenfahnen, Luftballons und ganz viele Farben: Am Samstagnachmittag (11. Juli) haben rund 800 Menschen beim ersten Christopher Street Day in Wesel ein Zeichen gegen Rechts und für Gleichberechtigung gesetzt. Nach ersten Kundgebungen durch die Organisatoren zog die Parade kurz nach 15 Uhr unter dem Motto "Nie wieder still" bis zum Berliner Tor. Hier gab es dann bis in die Abendstunden Bühnenprogramm mit Live-Performances, bunte Infostände und Reden. Laut Polizei lief die gesamte Versammlung friedlich und ohne Störungen. Unter den Feiernden waren auch CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und auch Wesels Bürgermeister Rainer Benien (SPD). Er hatte die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen, um ein Zeichen für Respekt und Menschenwürde zu setzen.
Auch Gegendemo verlief störungsfrei
Unter den Feiernden waren auch CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und auch Wesels Bürgermeister Rainer Benien (SPD). Er hatte die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen, um ein Zeichen für Respekt und Menschenwürde zu setzen. Auch die zuvor angekündigte Gegendemo der rechtsextremen Partei "Die Heimat" verlief laut Polizei ohne Störungen. Zur Versammlung am Bahnhof kamen zwei Stunden vor dem CSD demnach nur etwa 30 Menschen zusammen. Parallel demonstrierten rund 150 Menschen gegen Rechts. Die Polizei war mit verstärkten Kräften im Einsatz. Die Beamten führten die Gruppe über Nebenstraßen durch die Stadt.