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Schäden am Berliner Tor in Wesel sind größer als gedacht
© Stadt Wesel
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Schäden am Berliner Tor in Wesel sind größer als gedacht

Die Sanierungen am Berliner Tor in Wesel sollen rund 1,8 Millionen Euro kosten. Der Schaden an Dachüberstand und Sandsteinfries war offenbar größer als gedacht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.11.2025 05:21

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Das Berliner Tor in Wesel wird wohl noch länger Baustelle bleiben. Aktuell wird die Sanierung des Wahrzeichens vorbereitet. Dabei kam heraus, dass deutlich mehr gemacht werden muss als erwartet. Die Kosten für Dachüberstand und Sandsteinfries werden jetzt auf 1,8 Millionen Euro geschätzt. Ursprünglich waren 750.000 Euro geplant worden. Vor rund drei Jahren hatten sich Elemente des historischen Stadttors gelöst. Seit dem Sommer ist es eingerüstet, um es auf weitere Schadstellen zu untersuchen. Absturzgefährdete Teile werden außerdem abgenommen und sicher verwahrt.

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Arbeiten laufen versteckt hinter Abbild der Fassade

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Die Baukosten werden den Weseler Haushalt bis 2027 belasten. Die Stadt hofft aber auf Fördergelder. Zwischen den Bauabschnitten wird mit einer Pause etwa für weitere Ausschreibungen gerechnet. Dann soll das Berliner Tor auch nochmal ohne Gerüst sichtbar sein. Die Arbeiten selbst werden - wie schon jetzt - hinter einer riesigen Folie mit dem Abbild der Fassade versteckt. Damit soll das Wahrzeichen weiter attraktive Kulisse für Events bleiben. 

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Ganz besonderes Wahrzeichen für Wesel

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Das Berliner Tor ist ein historisches Juwel mitten in der Weseler Innenstadt. Es gehörte einmal zur Stadtbefestigung. König Friedrich Wilhelm I. ließ es 1718-1722 als Mittelstück einer zweiflügeligen Anlage im Barock-Stil errichten. Im Zweiten Weltkrieg wurde es allerdings teilweise zerstört. Heute ist das Hanseforum im Berliner Tor untergebracht. Besucher erleben hier in einer Ausstellung wichtige Eckpunkte zum Weseler Handel sowie zur alten und neuen Hanse. 

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