Schafsriss in Hünxe

Das Landesamt für Natur, Umwelt - und Verbraucherschutz (LANUV) hat DNA Spuren genommen, um zu prüfen, ob die Wölfin "Gloria" dafür verantwortlich ist. Das könnte Konsequenzen haben, denn der Bundestag hat vor Weihnachten einen erleichterten Abschuss von Wölfen beschlossen. Das zuständige Ministerium hat angekündigt den Fall zumindest erneut zu prüfen. Widerstand gibt es dagegen zum Beispiel vom NABU.

© Deutscher Jagdverband

In Hünxe ist an Heiligabend wieder ein Schaf gerissen worden. Die Weide befindet sich direkt am Wohnhaus des Schäfers an der Schwarzen Heide. Die Tiere waren durch einen 1,22 Meter hohen Zaun geschützt. Laut NRZ ist es das 21.Tier aus der Herde. Das Landesamt für Natur, Umwelt - und Verbraucherschutz (LANUV) hat DNA Spuren genommen, um zu prüfen, ob die Wölfin "Gloria" dafür verantwortlich ist. Das Umweltministerium will vor dem Hintergrund der veränderten Gesetzeslage prüfen, ob die Wölfin, die sich im Breich Schermbeck/Hünxe angesiedelt hat zum Problemwolf geworden ist. Der Bundestag hatte vor Weihnachten einen erleichterten Abschuss von Wölfen beschlossen. Widerstand gibt es von Naturschutz- und Umweltverbänden.

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