
Die Schließungswelle bei KIK hat sich nochmal vergrößert. Der Discounter will bis Ende des Jahres europaweit 300 Filialen schließen, 135 davon in Deutschland. Welche Geschäfte betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Teils seien die Mitarbeitenden noch nicht informiert. Im Kreis Wesel ist KIK zahlreich vertreten, unter anderem in Dinslaken, Wesel, Voerde und Moers. Kündigungen sind aber nicht geplant. Schließt eine Filiale, sollen die Beschäftigten etwa auf andere Standorte verteilt werden.
KIK hatte zuletzt offenbar zu dicht expandiert
Als Grund für die Schließungen nannte das Unternehmen, dass es zuletzt zu dicht expandiert habe. In einigen Fällen lägen Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. Schon im September hatte KIK angekündigt, unrentable Filialen zu schließen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Ende des Jahres waren dann einige Geschäfte dichtgemacht worden. Auch in der Vergangenheit wurden etwa 100 Filialen pro Jahr geschlossen, die Zahl der Neueröffnungen war dabei aber bisher stets höher gewesen.