
Sechs Jahre ist es jetzt her - da feierte Kamp-Lintfort seine Landesgartenschau. Und bald kehrt sie wieder an den Niederrhein zurück. Gestern wurde der traditionelle Spaten von Neuss an Kleve weitergereicht. Hier ist die LaGa für 2029 geplant. Sie soll zum Beispiel das Wasser in den Mittelpunkt stellen - mit Spoykanal und Kermisdahl. Die Ausrichter der Landesgartenschauen werden mit sechs Millionen Euro gefördert. Die Grünanlagen bleiben auch nach den Ausstellungen als wertvolle Naherholungsgebiete. In Kamp-Lintfort hat sich etwa der Zechenpark als beliebtes Ausflugsziel für den Niederrhein und das Ruhrgebiet etabliert.
750.000 Besucher bei der LaGa in Neuss
Die Landesgartenschauen locken hunderttausende Besucher an und sind damit ein großer Wirtschaftsfaktor. Kamp-Lintfort schaffte es 2020 trotz Corona-Pandemie auf 450tausend Gäste. Neuss zählte in den vergangenen Monaten rund 750tausend Besucher - unter anderem auch bei den insgesamt 3000 Veranstaltungen. Hier hinterlässt die LaGa einen 38 Hektar großen Stadtpark an der Galopprennbahn. An diesen Erfolg möchte Kleve 2029 anknüpfen.