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SPD Politiker Dieren steht nach Konferenz in der Kritik
© Kai Kitschenberg / FUNKE Foto Services
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SPD Politiker Dieren steht nach Konferenz in der Kritik

Der Moerser SPD-Bundestagsabgeordnete Jan Dieren gerät wegen seiner Teilnahme an einer Berliner Konferenz unter Druck. Dort wurde ein Grußwort eines gesuchten ehemaligen RAF-Mitglieds verlesen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 28.01.2026 05:48

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Der Moerser SPD-Politiker Jan Dieren steht in der Kritik. Er hat an der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin teilgenommen. Dort wurde ein Grußwort von Burkhard Garweg verlesen. Garweg ist ein gesuchtes ehemaliges RAF-Mitglied. Der Comedian Dieter Nuhr hat das in seiner ARD-Sendung scharf kritisiert. Nuhr fragte: Was wäre passiert, wenn CSU-Politiker auf einer rechten Veranstaltung gewesen wären? Er sprach von einer Brandmauer nur auf einer Seite. Das sorgt jetzt für Diskussionen.

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Dieren sagte der NRZ: Er hat nichts von dem RAF-Grußwort gewusst. Er war nur für eine Podiumsdiskussion zum Thema Frieden da. Sein Berliner Büro teilt mit: Er hat nicht dem Grußwort beigewohnt. Gegen andere Darstellungen prüft er juristische Schritte. Die FDP Moers spricht von politischer Blindheit. Die Bürgerliste Zukunft fragt: Warum redet Dieren in Berlin mit Extremen, aber nicht mit lokalen Politikern in Moers? Dieren ist seit vergangener Woche neuer Vorsitzender der SPD Moers.

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