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Spezielles Rüttelverfahren auf der A42-Baustelle bei Bottrop
© Autobahn GmbH
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Spezielles Rüttelverfahren auf der A42-Baustelle bei Bottrop

Die stark belastete Autobahn wird zischen Bottrop-Süd und dem Kreuz Essen-Nord auf sechs Spuren erweitert. Dafür wird schon jetzt die Fläche unterhalb der Kanalbrücke vorbereitet.

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 08:14

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Für Pendler Richtung Ruhrgebiet ist der Stau an der A42-Brücke bei Bottrop quasi Alltag. Auf der Baustelle selbst gibt es aber gerade viel Bewegung - mit schwerem Gerät. Das festigt den Boden durch eine bestimmte Rütteltechnik. Mit ihr entstehen steinige, unterirdische Säule von mehr als sieben Metern Länge. Sie sorgen dafür, dass die neuen Fahrbahnen später nicht absacken. Die A42 soll zwischen Bottrop und Essen sechsspurig ausgebaut werden. Außerdem soll die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal erneuert werden. 320 Millionen Euro werden investiert.

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Zeitplan für Ausbau und Brückenbau offenbar schwierig

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2200 solcher Bohrungen im "Rüttelstopfverfahren" sind insgesamt geplant. Auf unserem Instagram-Kanal könnt ihr sehen, wie sie ablaufen. Erst nach diesen Arbeiten kann der Ausbau der A42 von vier auf sechs Spuren starten - und anschließend der Neubau der maroden Kanal-Brücke. Wann es soweit ist, kann die Autobahn GmbH noch nicht sagen. Die A42 ist eine wichtige Ost-West-Achse im Ruhrgebiet und gerade auf dem Abschnitt im Bottroper Süden stark belastet. 

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