Staubilanz 2019: NRW bleibt Spitzenreiter

Den längsten Stau gab es im letzten Jahr auf der A3 zwischen Ratingen-Ost und Oberhausen. Hier standen am 31. Oktober Autos auf einer Länge von 28 Kilometern.

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NRW bleibt das Stauland Nummer 1. Der ADAC hat seine Stau-Bilanz für 2019 vorgelegt. Demnach entfielen 36 Prozent aller Staus in Deutschland auf NRW. Es gab aber insgesamt weniger Staus als im Jahr davor. 264.000 mal gab es hier Stau oder stockenden Verkehr - das sind etwa vier Prozent weniger als im Jahr davor. Den längsten Stau gab es 2019 auf der A3 zwischen Ratingen-Ost und Oberhausen. Am 31. Oktober standen die Autos hier auf 28 Kilometern Länge. Auch für das Jahr 2020 rechnet der ADAC damit, dass in NRW die Autofahrer mit vielen Staus und Behinderungen auf Autobahnen zu kämpfen haben.

Belastete Abschnitte

Vor allem die A 1, A 40, A 3 und A 46 waren laut ADAC besonders belastet. Die meisten Stauereignissen gab es auf der A 40 zwischen Essen und Dortmund (15.940 Meldungen). Bezogen auf die Anzahl der Staukilometer je Kilometer Autobahn erreichte der Abschnitt ebenfalls den NRW-Höchstwert (875) und lag damit auch bundesweit vorne. Am längsten steckten die Autofahrer in NRW auf der A 1 zwischen Köln und Dortmund im Stau und stockenden Verkehr (12.753 Stunden). Die Gesamt-Staulänge lag hier bei 32.196 Kilometern.

Oktober war Stau-Monat Nummer eins

Bundesweit hat es laut ADAC im August die meisten Staukilometer gegeben (151.049) - bei uns in NRW gab es im Okotber die mesiten Staumeldungen (26.032) sowie die meisten Staukilometer (46.152). Der Wochentag mit den meisten Ereignissen war übrigens der Mittwoch, gefolgt vom Donnerstag. Besonders in den Berufsverkehrzeiten gab es die meisten Stauereignisse: zwischen 6 und 9 sowie zwischen 14 und 18 Uhr.

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