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Steuern sinken – Essen bleibt trotzdem teuer
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
Blick in die Küche vom Sterne Restaurant Mod in Duisburg. Fertig angerichtete Rinderzunge auf dem Teller beim Blick in die Küche vom Restaurant Mod in Duisburg am Dienstag, 22. März 2022. Das Restaurant hat jetzt einen Stern des Guide Michelin. Inhaber Sven Nöthel erklärt und zeigt, was Sterneküche ausmacht. Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services
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Steuern sinken – Essen bleibt trotzdem teuer

Ab Januar gilt in Restaurants wieder der reduzierte Mehrwertsteuersatz. Doch für Gäste ändert sich kaum etwas – viele Wirte halten an ihren Preisen fest.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.10.2025 05:02

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Ab dem ersten Januar sinkt die Mehrwertsteuer für Speisen in Restaurants und Gaststätten auf sieben Prozent. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Aktuell stehen die Pläne allerdings schon wieder auf der Kippe. Viele Gäste hoffen auf günstigere Preise beim Essen. Doch diese Hoffnung erfüllt sich wohl nicht, selbst wenn die Steuern sinken. Eine Umfrage der NRZ zeigt: Die meisten Wirte in und um Wesel planen keine Preissenkungen. Sie sagen, ihre Kosten seien zu stark gestiegen. Lebensmittel, Energie und Personal seien teurer denn je. Viele Betriebe kämpfen darum, überhaupt noch rentabel zu bleiben.

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Auch der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga kann die Sorgen der Wirte verstehen. Der Vorsitzende im Kreis Wesel, Hans-Jürgen Rüffert, spricht von enormen Belastungen. Die Löhne seien in den letzten drei Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen. Bei manchen Lebensmitteln liege der Preisanstieg bei bis zu 40 Prozent. Viele Betriebe hätten ihre Preise lange stabil gehalten. Jetzt sei kein Platz mehr für Rabatte oder Preissenkungen. Rüffert sagt in der NRZ: „Eigentlich müsste das Essen sogar noch teurer sein.“ Für die Gäste heißt das: Auch mit niedrigerer Steuer bleibt der Restaurantbesuch teuer.

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