
In Voerde-Friedrichsfeld gibt es Streit um den Bau eines Discounters. Heute muss das Verwaltungsgericht Düsseldorf darüber entscheiden. Ein Investor möchte einen 800 Quadratmeter großen SB-Verbrauchermarkt an der Poststraße bauen. Die Stadt Voerde hat dem Projekt laut NRZ eine Absage erteilt. Sie begründet das damit, dass der Neubau planungsrechtlich nicht zulässig ist. Jetzt klagt der Investor gegen die Entscheidung der Stadt. Der geplante Markt soll vor allem Non-Food-Artikel verkaufen, nicht vorrangig Lebensmittel.
Erster Antrag wurde schon 2024 eingereicht
Der Investor ist offenbar auch Eigentümer des Grundstücks. Die Stadt stuft die Fläche als Außenbereich ein. Das bedeutet: Sie gilt planungsrechtlich nicht als Teil des bebauten Stadtgebiets. In diesen Fällen ist Bauen nach dem Baugesetzbuch grundsätzlich nicht erlaubt. Der Investor hatte im Juni 2024 den Antrag auf Erteilung eines Bauvorbescheides eingereicht. Die Bewilligung ist Voraussetzung für einen Bauantrag. Hier geht es zum kompletten NRZ Artikel.