
Nach dem Messerangriff auf dem Rheinberger Schützenfest ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Laut Polizei wurde der 21-Jährige schon am Montag auf der Arbeit festgenommen. Auch seine Wohnung ist durchsucht worden, genauso wie die eines Freundes. Das Amtsgericht hat gestern dann Untersuchungshaft angeordnet. Bei der Attacke am ersten Augustwochenende war ein 28-Jähriger schwer verletzt worden. Zeugen hatten zuvor einen Streit zwischen ihm und drei weiteren Personen beobachtet. Das Trio war nach dem Messerangriff geflüchtet.
Ermittlungen wegen versuchten Totschlags
Der 21-Jährige steht unter dem Verdacht des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Laut Polizei führten akribische Ermittlungen auf seine Spur. Noch am Tattag selber waren viele Zeugen befragt worden. Zu dem Schützenfest gehört auch eine Kirmes mit hunderten Besuchern. Über das Motiv für die Messerattacke ist weiterhin nichts bekannt. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.