
Im Kreis Wesel geraten Taxiunternehmen immer mehr unter Druck durch Konkurrent Uber. Sie kritisieren, dass das Unternehmen - anders als klassische Taxis - nicht an durch den Kreis festgelegte Preise gebunden ist. Einige Taxiunternehmen hätten deshalb laut NRZ schon überlegt, ihre Konzession an den Kreis zurückzugeben. CDU, SPD und Grüne wollen deshalb einen Mindest-Fahrpreis für Mietwagen einführen, mit denen Uber vorwiegend unterwegs ist.
Uber mit 60 Mietwagen im Kreis Wesel unterwegs
Für die Einführung eines sogenannten Mindestbeförderungsentgelts für Mietwagen wäre allerdings ein Gutachten notwendig. Als Alternative schlägt die Kreisverwaltung daher flexiblere Preise im Taxigewerbe vor - einen Tarifkorridor mit Mindest- und Höchstpreis. Die Politik erhofft sich faire Lösungen für die unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben im Wettbewerb zwischen Taxis und Uber. Aktuell bieten zehn Mietwagenfirmen mit mindestens 60 Fahrzeugen Uber-Fahrten im Kreis Wesel an.