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Tieffliegende Kampfjets sind kein Einzelfall am Niederrhein
© Foto: Maurizio Gambarini/FUNKE Foto Services,
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Tieffliegende Kampfjets sind kein Einzelfall am Niederrhein

Noch bis heute läuft die Bundeswehr-Übung "Angry Eagle" am Niederrhein. Gestern bekamen etwa die Xantener die tieffliegenden Kampfjets zu hören. Auch künftig kann das vorkommen.

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 04:23

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Die Xantener haben es gestern zu hören bekommen: Aktuell sind tief fliegende Kampfjets am Niederrhein unterwegs. Dabei handelt es sich um die Übung "Angry Eagle" der Bundeswehr. Laut NRZ wird sie kein Einzelfall bleiben. Zwei Mal pro Jahr soll sie künftig stattfinden und immer eine Woche dauern. Seit November gehören auch Teile unseres Kreises zu einer ausgewiesenen Tiefflugzone. Sie reicht von der niederländischen Grenze bis nach Wesel und liegt vor allem im Kreis Kleve. Weitere ausgewiesene Zonen gibt es vor allem in Norddeutschland.

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120 Dezibel schon bei 100 Metern Höhe

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Die Kampfjets erreichen auf 100 Metern Höhe eine Lautstärke von 120 Dezibel. Die menschliche Schmerzgrenze wird bei 150 überschritten. In den Tiefflugzonen dürfen die Eurofighter und Tornados dem Boden bis auf 76 Meter nahe kommen. Die Flüge finden aber grundsätzlich nur montags bis freitags von 9 Uhr bis 12.30 Uhr und 13.30 Uhr bis 17 Uhr statt. Bei der Übung "Angry Eagle" geht es um die Landes- und Bündnisverteidigung. Strategien sollen in der Praxis getestet werden. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.

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