
Nach dem tödlichen Unfall in Dinslaken haben viele Menschen Blumen, Kerzen und Stofftiere an der Hagenstraße niedergelegt. In den nächsten Tagen wird die Stadt den Gedenkort jetzt zurück bauen. Sie möchte sich dabei eng mit den Familien der tödlich verunglückten Kinder abstimmen. Gleichzeitig wird gemeinsam überlegt, wie eine würdevolle und dauerhafte Form des Gedenkens gestaltet werden kann. Ende Mai waren die beiden Zwölfjährigen auf ihrem Fahrrad vom Auto erfasst worden. Die ganze Stadt war daraufhin in einem Schockzustand. Der Gedenkort an der Unfallstelle war dabei Anlaufstelle, um der Trauer Ausdruck zu verleihen.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
"Wir sind tief bewegt von der großen Anteilnahme und dem respektvollen Umgang der Menschen mit diesem Ort“, unterstreicht Dinslakens Bürgermeister Simon Panke. „Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit den Familien entschieden, nun einen behutsamen nächsten Schritt zu gehen.“ Persönliche Gegenstände, die abgelegt wurden, werden von der Stadt sorgfältig gesichert. Die Angehörigen können sie dann auf Wunsch erhalten. Unterdessen gehen auch die Ermittlungen zu dem Unfall weiter. Eine 47-jährige Autofahrerin mit einem Herzproblem hatte ihn verursacht. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung.