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Treffen zur deutsch-niederländischen Waldbrandbekämpfung
© Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto
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Treffen zur deutsch-niederländischen Waldbrandbekämpfung

NRW-Ministerin Gorißen ist heute zu Gast in den Niederlanden. Dabei geht es um gemeinsame Waldbrandbekämpfung. Unterzeichnet wird auch eine Vereinbarung zu "Fire Watch".

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Der Großbrand im niederländischen Grenzgebiet hat dieses Jahr eindrucksvoll gezeigt, dass Feuer und Rauch vor Grenzen keinen Halt machen. Die NINA-App warnte auch am Niederrhein. Schon vor sechs Jahren bekämpften außerdem Feuerwehrleute aus dem Kreis Wesel einen Großbrand im Naturschutzgebiet "de Meinweg" - zusammen mit ihren niederländischen Kollegen. Heute reist NRW-Ministerin Silke Gorißen ins Nachbarland, um über eine weitere Zusammenarbeit zu beraten. Dabei wird auch eine Erklärung zum Ausbau des Überwachungssystems "Fire Watch" unterzeichnet. Seit rund zwei Jahren schützen Kameras und Künstlicher Intelligenz schon den Niederrhein. Jetzt soll auch die Provinz Limburg drei Kameratürme mit Sensoren bekommen - betreut von der Überwachungszentrale in Wesel.

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Grenzüberschreitende Bekämpfung von Waldbränden

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Bei uns in der Region sind bisher acht Kameras ab Warnstufe 3 aktiv. Mit ihnen kann eine Person am Bildschirm in Wesel 62.000 Hektar Waldfläche überwachen. Meldungen des Systems werden mit KI ausgewertet und Verdachtsfälle an die Feuerwehr weitergeleitet. Schon jetzt befanden sich auch Brände auf niederländischer Seite darunter. Die Erweiterung des Systems soll jetzt auch das frühzeitige Erkennen von Waldbränden in NRW selbst weiter verbessern. Durch die zusätzlichen drei Kameratürme könnten Bränden im Grenzgebiet noch leichter lokalisiert werden. Bei der Konferenz heute in Herkenbosch bei Roermond sind auch Vertreter aus Belgien dabei. Neben dem Ausbau von "Fire Watch" geht es auch um verschiedene INTERREG-Projekte zur grenzüberschreitenden Waldbrandbekämpfung.

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