
Im Kreis Wesel können wir uns vergleichsweise günstig im Sommer erfrischen. Unser Trinkwasser kostet im Schnitt weniger als in ganz NRW. Laut den Landesstatistikern lag der Preis pro Kubikmeter letztes Jahr kreisweit bei rund 1 Euro 80. Das sind etwa acht Cent weniger als der Landesschnitt. Es gibt aber große Unterschiede zwischen den Städten und Gemeinden. Spitzenreiter ist Voerde mit 2 Euro 08. Dahinter folgen Dinslaken und Wesel. Zu dem verbrauchsabhängigen Kubikmeterpreis kommt allerdings überall noch ein Grundpreis. Der wiederum ist etwa in Dinslaken vergleichsweise günstig. Am teuersten hierbei ist Schermbeck, dafür aber Schlusslicht beim Kubikmeterpreis.
Kosten sind landesweit gestiegen
Im vergangenen Jahr waren die verbrauchsabhängigen Trinkwasserentgelte landesweit nochmal um knapp drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Laut IT.NRW machen sich bei den Versorgern vor allem die allgemeine Inflation und höhere Ausgaben für Energie und Personal bemerkbar. Gleichzeitig müssen vielerorts die örtlichen Wassernetze, Kläranlagen und Pumpwerke aufwendig gewartet oder modernisiert werden, was sich am Ende auf die Verbraucher umlegt. Die Städte und Gemeinden dürfen mit den Gebühren für Wasser keine Gewinne erzielen. Es gilt das Prinzip der Kostendeckung.