
Die Rückkehr von Donald Trump in das Amt des US-Präsidenten verunsichert die Wirtschaft am Niederrhein. Laut IHK fürchten viele Unternehmen, dass sie ihre Produkte schlechter verkaufen können. Trump hatte unter anderem Zölle von bis zu 20 Prozent auf europäische Waren angekündigt. Er stehe außerdem für ein schwer kalkulierbare, konfrontative Politik. Im Kreis Wesel sind rund acht Prozent der ausländischen Firmen unter US-Führung.
Betriebe müssen sich auf Handelsbarrieren vorbereiten
Schon in seiner ersten Amtszeit hatte Trump 25 Prozent Zölle auf Stahlimporte eingeführt. Deutsche Stahlexporte in die USA halbierten sich daraufhin. Jetzt besteht die Gefahr erneut, befürchtet die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer. Betriebe vom Niederrhein, die in die USA exportieren, sollten sich auf Handelsbarrieren vorbereiten. Die IHK appelliert außerdem an die Bundesregierung, sich für den Schutz wichtiger Industrien einzusetzen.