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Über 570 Wildunfälle in diesem Jahr im Kreis Wesel
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Über 570 Wildunfälle in diesem Jahr im Kreis Wesel

Über 570 Mal hat es in diesem Jahr im Kreis Wesel zwischen Auto und Wildtier gekracht. Die Kreispolizei Wesel warnt jetzt erneut vor der Gefahr durch Wildwechsel.

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Die Polizei im Kreis Wesel registriert hat seit Jahresbeginn 571 Unfälle mit Wildtieren registriert. Im letzten Jahr waren es insgesamt 824 Fälle. Betroffen sind nach Angaben der Kreispolizei Wesel vor allem Rehe. Besonders gefährlich wird es laut Polizei in der Dämmerung, wenn viele Tiere auf Nahrungssuche sind. Gleichzeitig sind dann viele Pendler auf den Straßen unterwegs. Diese Kombination erhöht das Unfallrisiko deutlich. Die Polizei rät Autofahrerinnen und Autofahrern, an Warnschildern für Wildwechsel sofort vom Gas zu gehen und besonders aufmerksam zu fahren. Wald- und Straßenränder sollten im Blick behalten werden. Wer zu schnell unterwegs ist, hat im Ernstfall keine Chance mehr zu reagieren.

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So verhalten sich Autofahrer bei Wildwechsel im Kreis Wesel richtig

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Die Geschwindigkeit spielt bei Wildunfällen eine entscheidende Rolle. Ein 20 Kilogramm schweres Reh hat bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne, erklärt die Polizei Kreis Wesel. Taucht ein Tier im Scheinwerferlicht auf, sollten Autofahrer abblenden, hupen und wenn möglich bremsen. Von einem Ausweichmanöver rät die Polizei ausdrücklich ab. Das Risiko, dabei gegen einen Baum zu prallen oder in den Gegenverkehr zu geraten, ist deutlich höher als die Gefahr durch den Zusammenstoß selbst. Zudem kommt ein Tier selten allein - mit Nachzüglern sollte immer gerechnet werden. Kommt es trotzdem zum Unfall, gilt: Warnblinkanlage einschalten, Unfallstelle absichern und die Polizei informieren. Verletzte oder tote Tiere dürfen laut Polizei nicht mitgenommen werden, da dies als Wilderei gilt.

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