
Ein Rheinberger war vor rund vier Monaten in Düsseldorf lebensgefährlich verletzt worden. Jetzt wird wegen versuchten Mordes und nicht mehr "nur" wegen Raubes ermittelt. Laut NRZ geht die Staatsanwaltschaft von Habgier als Motiv aus. Es besteht der Verdacht, dass der Tod des 27-Jährigen billigend in Kauf genommen wurde. Der Rheinberger war nach einer Partynacht reglos auf der Königsallee gefunden worden. Erbeutet wurden eine teure Uhr, Portemonnaie, Handy und andere Wertsachen. Zwei Verdächtige sitzen schon in Untersuchungshaft, nach einem dritten wird noch gefahndet.
Tatverdächtige zwischen 23 und 36 Jahren
Dem Opfer aus Rheinberg geht es mittlerweile besser: Der 27-Jährige hat das Krankenhaus verlassen und wird ambulant weiterbehandelt, schreibt die NRZ. Er hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Nach bisherigen Informationen kannten sich Täter und Opfer vor der Tat nicht. Aktuell richten sich die Ermittlungen gegen drei Männer im Alter zwischen 23 und 36 Jahren. Sie sollen in der Vergangenheit schon durch Drogendelikte, Hausfriedensbruch und Bedrohung aufgefallen sein.