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Umbau des Rheinberger Kräuterturms verzögert sich weiter
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Umbau des Rheinberger Kräuterturms verzögert sich weiter

Die Stadt Rheinberg hat ihre Baugenehmigung für den Umbau des Kräuterturms zurückgezogen. Hintergrund ist eine Klage. Jetzt wird laut NRZ nochmal nachgebessert.

Veröffentlicht: Dienstag, 25.02.2025 13:34

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Der Umbau des früheren Underberg-Kräuterturms in Rheinberg verzögert sich weiter. Der aktuelle Eigentümer plant hier neue Wohnungen und Geschäftsräume. Laut NRZ hat die Stadt ihre Baugenehmigung von 2023 aber zurückgezogen. Hintergrund ist eine Klage des benachbarten Unternehmens Underberg. Eine Richterin hatte daraufhin auf Formfehler hingewiesen. Jetzt wird nochmal nachgebessert. Der 55 Meter hohe Turm liegt seit über 20 Jahren brach. Erste Pläne für ein Hotel waren schon gescheitert. Gehofft wird, dass die neue Baugenehmigung noch in diesem Jahr erteilt werden kann. 

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Abstimmung auch mit dem Denkmalschutz nötig

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Ende 2000 hatte der Rheinberger Unternehmer Aaldering den Kräuterturm von der Landesentwicklungsgesellschaft gekauft. Die hatte ihn zuvor von Underberg übernommen. Seitdem wurden schon Fenster eingebaut, damals noch mit Blick auf ein mögliches Hotel. 2022 wurden dann die neuen Pläne vorgestellt. Auch sie müssen kompliziert mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden. Zum Beispiel soll das Wandmosaik im Eingangsbereich und das historische Treppenhaus erhalten bleiben. Geplant sind fast 20 Wohnungen und in den beiden unteren Etagen Geschäftsräume etwa für Praxen.

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