
Das Landgericht Duisburg verurteilt den Mann wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung, nicht wegen Mordes. Ein 61-Jähriger aus Hamminkeln-Dingden war im Juni 2025 in seiner Wohnung getötet worden. Drei Komplizen sind bereits verurteilt, zwei von ihnen wegen Mordes zu je zwölf Jahren Jugendhaft. Der 23-Jährige stand erst jetzt vor Gericht, weil er zunächst geflüchtet war. „Wir können nur nach den Beweismitteln urteilen, die uns zur Verfügung standen“, sagt der Vorsitzende Richter laut NRZ. Weitere Hintergründe und Details zum Prozessverlauf gibt es im vollständigen Bericht der NRZ.
Der Fall beschäftigt die Region seit über einem Jahr. Nach der Tat im Juni 2025 wurde europaweit nach dem 23-Jährigen gefahndet. Erst im Januar dieses Jahres nahm die Polizei ihn fest. Die drei anderen Beteiligten standen bereits im März vor Gericht. Der Prozess gegen den vierten Angeklagten startete im Juli am Landgericht Duisburg und dauerte sieben Verhandlungstage.