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Urteil im Prozess um Pop-Up-Bordell in Goch erwartet
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Urteil im Prozess um Pop-Up-Bordell in Goch erwartet

Eine 26-jährige Frau und ein 36-jähriger Mann aus Kleve stehen wegen Zwangsprostitution vor Gericht. Sie sollen ein junges Mädchen zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2026 05:24

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Heute wird das Urteil im Prozess um ein Pop-Up-Bordell in Goch erwartet. Angeklagt sind eine 26-jährige Frau und ein 36-jähriger Mann aus Kleve wegen Zwangsprostitution. Sie sollen ein junges Mädchen zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. In Goch und Kleve soll es zu mindestens 15 Treffen mit Freiern gekommen sein. Organisiert wurden sie offenbar über eine Online-Plattform, genutzt wurden angemietete Ferienwohnungen. Das Mädchen war zum Tatzeitpunkt im September erst 15 Jahre alt. 

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Pop-Up-Bordelle sind keine Seltenheit

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Den beiden Angeklagten wird auch sexueller Missbrauch und Ausbeutung vorgeworfen. Sie sollen der 15-Jährigen dabei auch in mehreren Fällen Amphetamine und Cannabis besorgt haben. So genannte Pop-Up-Bordelle haben in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland zugenommen. Vermieter von Ferienwohnungen werden auch ausdrücklich davor gewarnt. Die Zuhälter nutzen dabei, dass immer mehr Unterkünfte keine Rezeption haben und über Codes zugänglich gemacht werden - ohne Kontrolle.  

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