
Im Prozess um den tödlichen Raser-Unfall in Wesel-Blumenkamp verzögert sich das Urteil. Laut NRZ sind noch weitere Ermittlungen nötig. Demnach soll der Bordcomputer des Autos jetzt für die gesamte Strecke ausgewertet werden. Bisher geschah das nur für die Zeit kurz vor dem Unfall. Die Anklage geht davon aus, dass der 19-jährige Angeklagte Ende letzten Jahres mit Tempo 139 unterwegs war. In der Bahnunterführung stieß er dann mit dem Auto einer 67-jährigen Weselerin zusammen. Sie überlebte den Unfall nicht.
Vermutlich noch mehrere Prozesstage
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wirft dem 19-jährigen Autofahrer Mord vor: Er habe den Tod der Frau billigend in Kauf genommen. Die Auswertung der Daten aus dem Bordcomputer wird jetzt einige Zeit dauern. Das Verfahren sollte eigentlich noch vor Weihnachten enden. Der Prozess wird jetzt erst einmal Anfang Januar fortgesetzt. Es ist aber mit weiteren Terminen zu rechnen. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.