
Im Mordprozess um eine Frau aus Voerde-Friedrichsfeld könnte heute das Urteil fallen. Die 52-Jährige ist im Februar 2025 vor ihrer eigenen Haustür erstochen worden - von hinten mit einem Stich ins Herz, als sie abends von der Arbeit nach Hause kam. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Auftragsmord aus. Der damalige Lebensgefährte des Opfers soll ihn bestellt haben. Seit Dezember läuft der Prozess gegen den 47-Jährigen. Besonders erschreckend: Er soll die Voerderin kurz vor der Tat angerufen haben, um den Mord live am Telefon mitzuverfolgen.
Rund 20 Verhandlungstage
Eine Freundin der Getöteten hatte laut Zeitung vor Gericht ausgesagt: Die Frau hatte Angst vor ihrem Partner und nannte ihn einen Psychopathen. Neben dem 47-Jährigen stehen noch zwei weitere Männer vor Gericht. Alle drei bestreiten eine Beteiligung an dem Mord. Ein vierter Verdächtiger ist bis heute auf der Flucht. Der Prozess hat sich schon über 20 Verhandlungstage hingezogen. Vor allem die Suche nach dem Motiv gestaltete sich schwierig. Erbeutet wurden bei der Tat ein Tablet und rund 2500 Euro.