
In Voerde hatte der Mord an einer 52-Jährigen großes Entsetzen ausgelöst. Sie war im vergangenen Jahr vor ihrer Haustür erstochen worden, als sie gerade von der Arbeit kam. Jetzt sind die Urteile gegen drei Angeklagte gefallen. Für den 48-jährigen Lebensgefährten des Opfers gab es einen Freispruch. Anders als die Anklage sah das Gericht in ihm nicht den Anstifter der Tat. Sein Bruder soll zwei Männer angeheuert haben. Der ist aber nach wie vor auf der Flucht. Ihm soll es um Geld und Schmuck gegangen sein. Die 52-jährige Voerderin arbeitete in einem Juweliergeschäft.
Lebenslänglich für 36-jährigen Messerstecher
Der 36-jährige Angeklagte, der zugestochen hatte, ist zu lebenslänglich verurteilt worden. Er hatte den Auftrag ausgeführt, große Beute hatte er allerdings nicht gemacht. Das Gericht warf ihm Habgier und Heimtücke vor - damit also eine besondere Schwere der Tat. Der dritte Angeklagte - ein 35-Jähriger - bekam wegen Beihilfe am Raub eine Bewährungsstrafe. Er soll bei der Tat zwar in der Nähe gewesen sein. Er soll aber nicht gewusst haben, dass der andere ein Messer bei sich führte und einsetzen würde.