
Der Chemiekonzern Venator in Duisburg-Homberg musste Insolvenz anmelden. Damit beginnt laut WAZ für rund 270 Angestellte erneut die Ungewissheit. Schon im vergangenen Jahr mussten sie einen massiven Stellenabbau hinnehmen. Die Produktion von Titandioxid wurde eingestellt. Das Unternehmen hat außerdem schon mehrfache Besitzerwechsel hinter sich. Die Beschäftigten sind letzte Woche per Mail informiert worden, schreibt die Zeitung. Begründet wird die Insolvenz demnach mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Geplant ist noch eine Mitarbeiterversammlung.
Gehälter für drei Monate gesichert
Der Betriebsrat zeigt sich in der WAZ optimistisch, positiv aus dem Insolvenzverfahren herauszugehen. Er ruft dazu auf, "motiviert und fokussiert“ weiterzuarbeiten und sich nicht von dem Insolvenzverfahren ablenken zu lassen. „Das ist erst einmal ein rechtlicher Vorgang, der aus der Liquiditätslücke aus ausstehenden Einnahmen und vorhandenen Verbindlichkeiten entstanden ist.“ Die Gehälter seien in den nächsten drei Monaten durch das Insolvenzgeld gesichert. Hier geht es zum kompletten WAZ-Artikel.