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Vergleich der Terrassengebühr - Moers über dem Schnitt
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Vergleich der Terrassengebühr - Moers über dem Schnitt

Der Steuerzahlerbund hat wieder ausgerechnet, wie viel die Außengastro in der Open-Air-Saison an die größten NRW-Städte zahlen muss. Moers landet mit ca. 800 Euro über dem Schnitt.

Veröffentlicht: Dienstag, 12.05.2026 06:02

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In der warmen Jahreszeit stellen die Cafés, Restaurants und Kneipen wieder ihre Tische nach draußen. In Moers ist das laut Steuerzahlerbund ein teures Vergnügen. Die Stadt verlangt für eine Fläche in bester Lage und in Wohnzimmergröße über 800 Euro pro Hauptsaison. Damit landet Moers bei der Terrassengebühr unter den 30 Großstädten in NRW im oberen Mittelfeld. Spitzenreiter ist erneut Bonn. Hier kommen in den fünf warmen Monaten sogar nochmal 1000 Euro mehr an Gebühren zusammen. Vorbild für den Steuerzahlerbund ist dagegen Krefeld. Die Stadt hat beschlossen, bis 2030 auf die Terrassengebühr zu verzichten. 

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NRW-Schnitt hundert Euro unter der Moerser Gebühr

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Die Analyse des Steuerzahlerbundes konzentriert sich auf die beste Innenstadtlage. Berechnet wird eine Außenterrassen-Fläche von 25 Quadratmetern. Im NRW-Durchschnitt liegt der Gebührensatz bei 5,39 Euro pro Quadratmeter und Monat. Für die Musterterrasse ergibt sich damit eine Belastung von rund 700 Euro pro Saison. Moers liegt damit mehr als 100 Euro über dem Schnitt. Der Steuerzahlerbund fordert schon seit Jahren eine Abschaffung der Terrassengebühr. Die Städte profitierten schon genug durch Einkommens- und Gewerbesteuer von dem Erfolg der Gastrobetriebe. 

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