
In Krefeld hatten sich zwei Mädchen im Wald verirrt - und das im Dunkeln bei frostigen Temperaturen. Die Jugendlichen im Alter von 13 und 14 Jahren riefen am Wochenende den Notruf. Die Feuerwehr musste sie schließlich retten. Das gestaltete sich aber offenbar schwierig. Ortungsversuche scheiterten am schlechten Handy-Empfang. Auch die Akkus waren fast leer. Einsatzkräfte suchten schon das weitläufige Gebiet ab. Am Ende half dann eine App. Mit Unterstützung der Leitstelle konnte eines der Mädchen damit seine GPS-Daten schicken.
Nach einer halben Stunde wohlbehalten gefunden
Die Suchaktion fand in einem Waldstück am Kapuzinerberg statt. Die Koordinaten konnten dank der App an den Einsatzleiter übermittelt worden. Rund eine halbe Stunde nach Eingang des Notrufs wurden die Mädchen gefunden. Nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten die Teenager unverletzt an ihre Eltern übergeben werden. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.