
Ein 55-Jähriger ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in Moers verurteilt worden. Er muss für vier Jahre in Haft. Rund eineinhalb Jahre lang soll er sich an seiner Tochter vergangen haben. Sie war damals erst sieben Jahre alt. Das Gericht glaubte laut NRZ den Schilderungen der heute 25-Jährigen. Sie hatte das Martyrium unter hohem emotionalen Druck zunächst jahrelang verschwiegen. Eine Expertin hatte ihre Glaubwürdigkeit bestätigt. Ein weiteres Gutachten - wie von der Verteidigung gefordert - lehnte das Gericht ab.
55-Jähriger hat Taten bestritten
Der Angeklagte hatte sich im Prozess nicht geäußert, die Taten aber über seinen Anwalt bestritten. Das Gericht sah seine Schuld als erwiesen an. „Es ist nichts, was man sich ausdenkt“, so die Begründung laut Zeitung. „So etwas kann man nicht schildern, wenn man es nicht erlebt hat.“ Der Mann soll den Missbrauch als "Kuschelrunden" bezeichnet haben. Die Mutter und mittlerweile Ex-Frau des Angeklagten soll von den Taten durch geschickte Tarnung nichts gewusst haben. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.